30.09.2018 10:45

“Freedom’s just another word for nothing left to lose”

Von Dr. Karin Uphoff, Leiterin connectuu GmbH und Lehrbeauftragte, Gründerin der Initiative heartleaders

Hinweis: Diese Pressemeldung ist zur freien Verfügung - wir freuen uns über Verwendungshinweise. Hier Word-Datei als Download

“Freedom’s just another word for nothing left to lose” sang Janis Joplin in den Sechzigern. Gestern hörte ich das Lied seit langer Zeit wieder. Und vieles ging mir durch den Kopf.

Ich erinnere mich, wie ich diese Liedzeile vor ein paar Jahren das erste Mal wahrnahm. Wir hatten gerade ein größeres Haus gekauft, es war viel zu renovieren, gleichzeitig mussten/wollten wir uns beruflich weitentwickeln, unsere sechs Kinder gut begleiten, den Garten schön gestalten... So manchen Abend kam ich an den Rand meiner Belastbarkeit. In dieser Stimmung traf die in rauchiger Stimme vorgetragene Interpretation von Freiheit direkt in mein Herz, ließ mich innehalten. Kurz wurde ich überschwemmt von der Sehnsucht nach Leichtigkeit und Entlastung, danach, nichts zu besitzen und mich somit auch um nichts mehr kümmern müssen…

Und gestern also sprang mich Janis Joplin erneut aus dem Radio an.

„Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, nichts mehr zu verlieren zu haben...“ Wieder berührte es mich. Wieder stiegen Bilder in mir auf. Diesmal jedoch hatten sie mehr mit mir selbst zu tun. Mit dem tiefen Bedürfnis, nichts mehr darstellen, keine Rolle mehr spielen zu müssen. Die Anstrengung loszulassen, von anderen gemocht oder gar bewundert zu werden. Mich zu befreien von der Angst, Fehler zu machen, nicht zu genügen. Von der Mühe, auf allen Plattformen präsent zu sein, ständig erreichbar, verfügbar. Jede Herausforderung anzunehmen, alles schaffen zu müssen, am besten selbst, ohne die Hilfe anderer.

„Verletzlichkeit macht stark“, schreibt die amerikanische Forscherin Brené Brown. Sich verletzlich zu machen verstehe ich so, dass wir uns nicht mehr verstellen, nicht mehr den Schein über das Sein stülpen. Dass wir darauf vertrauen, als Teil der Menschheitsfamilie natürlicherweise dazuzugehören, uns verbunden fühlen, unseren Platz haben.

Dass wir genug sind!

Und dass dann die Leichtigkeit zu uns zurückkehren kann, das Spielerische, die Fröhlichkeit und das Loslassen von dem Mantra, immer sinnvoll, effizient und effektiv sein zu müssen.

Freiheit!

 


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